Unter diesem Motto stand die Auszeichnung des Steirischen Wahrzeichens, die seit über 20 Jahren an Musterbeispiele revitalisierter Bauobjekte verliehen wird.

Im europäischen Jahr des Kulturerbes setzt die Steiermark ein kräftiges Zeichen zur
Revitalisierung historisch bedeutender Baudenkmäler, denn die Pflege unseres kulturellen
Erbes ist ein wesentlicher Bestandteil positiver Regionalentwicklung und unterstützt die
Erhaltung traditioneller Handwerkstechniken.

Erfreulicherweise können in diesem Jahr zwölf vorbildliche Revitalisierungsprojekte als
„Steirische Wahrzeichen” in der Alten Universität Graz ausgezeichnet werden. Jedes einzelne
Objekt von Stadthäusern und Wirtschaftsbetrieben bis hin zu Filialkirchen, steht für das
leidenschaftliche Bemühen engagierter Menschen. Mit diesem Engagement hält die Gegenwart Einzug in historischen Bauten. „Bau-Kultur stiftet kulturelle Identität und prägt unseren Alltag in allen Lebensbereichen. Daher ist es umso wichtiger, alten Gemäuern – von Wohnhäusern, über Industriedenkmäler bis hin zu Sakralbauten – durch außerordentliches Engagement der Bauherren und professionelle Handwerkskunst wieder neues Leben einzuhauchen.”, so der zuständige Landesrat Johann Seitinger.

Fotos zur Auszeichnung Steirische Wahrzeichen am 8. Oktober 2018 in Graz.

https://photos.app.goo.gl/1eMZ6Kv4SvG9wZUu9

Was wir heute tun, ist das Kulturerbe der Zukunft

Es geht nicht nur um das Erhalten und Bewahren von traditionellem Kulturgut, sondern auch
um Innovation. Zum Beispiel: Im ehemaligen Gerichtsgebäude „Pantzhaus” in St. Gallen
wurde das Gemeindeamt einquartiert. Im alten Elektrizitätswerk in Krieglach findet sich heute
das Waldbüro (Ziviltechnikergesellschaft für Forst- und Holzwirtschaft). Die Villa Annenheim in Gratwein-Straßengel, eine einstige Stadtvilla in Familienbesitz, dient heute als Rechtsanwaltskanzlei. Diese Beispiele zeigen das innovative und kreative Potenzial der
Menschen, die den Erhalt der ehrwürdigen Gebäude mit all ihrer Leidenschaft vorantreiben.
Besonders hervorzuheben sind im

Steirische Wahrzeichen 2018

Die Auszeichnung „Steirische Wahrzeichen” ist eine Anerkennung, die seit über zwei
Jahrzehnten an vorbildlich restaurierte und vom Revitalisierungsfonds des Landes Steiermark
geförderte Bauwerke verliehen wird. Wesentlich dabei ist die Eigeninitiative der
BesitzerInnen von solch geschichtsträchtigen Gebäuden. Um das öffentliche Bewusstsein für
unsere historische Baukultur hochzuhalten, werden in regelmäßigen Abständen besondere
Projekte mit dem Titel Steirische Wahrzeichen ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Objekte „Steirische Wahrzeichen 2018″

1. Altes E-Werk, Krieglach
2. Hammerherrenhaus zum Müllerhammer, Obdach
3. Raithaus, Vordernberg
4. Hallerhaus/ehemaliger Gasthof zur Post, St. Gallen-Weißenbach
5. Pantzhaus (Ehemaliges Gerichtsgebäude), St. Gallen-Weißenbach
6. Minoritenkirche Maria im Walde, Bruck an der Mur
7. Vierseithof Esther Wenzel, Ottendorf a. d. Rittschein
8. Dreiseithof Weitzer, Kaibing
9. Villa Annenheim, Gratwein-Straßengel
10. Loretokirche, Gutenberg-Stenzengreith
11. Winterkapelle, Graz-Andritz
12. Stadtmauer mit Toren und Wehrtürmen, Oberwölz

Fotos der 12 ausgezeichneten Objekte

Fotohinweis: Katarina Pashkovskaya, honorarfrei

Folder Steirische Wahrzeichen

le_st_wahrzeichen_2018_WEB.pdf 3,28 M