Diese Frage stand beim Bürgermeisterfrühstück in der Marktgemeinde Kumberg im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Baubezirksleitung wurde die aktuelle Bestandsaufnahme der 12 betroffenen Gemeinden des Hügelland-Schöcklland präsentiert und anschließend diskutiert.

Mitte Juni wurden im 450 Jahre alten Gebäude der Alten Backstube am Kumberger Hauptplatz die Ergebnisse der Bestandsaufnahme durch das beauftragte Projektteam Nina Kuess (Kuess Architektur ZT) und holz.architekten ZT KG, Karin Magnes und Andreas Voit, vorgestellt. In dieser Arbeit wurden vorhandene Strukturen, wie historisch gewachsene Dörfer und Siedlungsräume, aber auch Industrie- und Gewerbeflächen, sowie landwirtschaftliche Hofstellen exemplarisch dokumentiert.

Die Bestandsaufnahme dient als Grundlage für die Erarbeitung eines Baukulturellen Leitbildes und Leitfadens, welche in der Folge ab Herbst 2019 in mehreren Workshops mit Gemeindevertreter*innen entwickelt werden sollen. Die einhellige Meinung und das Anliegen der anwesenden Gemeindeverteter*innen ist es, die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung sowie Öffentlichkeitsarbeit zukünftig zu forcieren, um auf mehreren Ebenen ansetzen zu können. Workshops für Gemeinden sowie Informationen für Bewohner*innen und Bauherren sind geplant.

Projektziel ist es, das Verständnis für qualitativ hochwertiges und landschafts- und gebietsbezogenes Bauen zu fördern, sowie den Umgang mit bestehenden Strukturen und Entwicklungen, wie etwa den Klimawandel, zu berücksichtigen.