Mit Juni 2021 und den ersten Workshops zur Erarbeitung von Leitbild und Managementplan nimmt der „Biosphärenpark Unteres Murtal“ nun konkrete Formen an.

Besonderheit des Biosphärenparks Unteres Murtal

In der gemeinsamen Planung und Entwicklung des „Biosphärenparks Unteres Murtal“ liegen besondere Chancen, auch für die Regionalentwicklung in der Region Südoststeiermark. Steirisches Vulkanland.

Unter der besonderen Bedeutung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden die Gedanken für den Arten-, Boden- und Wasserschutz, die Bewahrung von Flora und Fauna, aber auch die Bildung um und im Biosphärenpark in den Mittelpunkt gerückt. Damit leistet der „Biosphärenpark Unteres Murtal“ einen wichtigen Beitrag zur Klimawandelanpassung und nachhaltigen Entwicklung der Region Südoststeiermark.Steirisches Vulkanland.

Der Mensch und die Biosphäre

Gemäß den Kriterien der UNESCO und dem „Man and the Biosphere“-Programm wird ab Anerkennung des Prädikats Biosphärenpark, welches für den Biosphärenpark Unteres Murtal im Juni 2019 erfolgte, die Erarbeitung eines Leitbildes und Managementplans vorgeschrieben.

Gemeinsam mit dem E.C.O. Institut für Ökologie (Expert*innen Lisa Wolf, MSc und DI Daniel Zollner) und der Landentwicklung Steiermark (Regionsbetreuerin Bianca Lamprecht, BA MA) arbeitet die Region Südoststeiermark.Steirisches Vulkanland an der Erfüllung dieser Kriterien.

Dazu werden im Sommer insgesamt drei Workshops mit regionalen Akteur*innen und Fachexpert*innen an der FS Halbenrain, als Bildungsort im Biosphärenpark Unteres Murtal, abgehalten.

Der 1. Workshop fand dazu am 16. Juni 2021 bei strahlendem Wetter statt. Am Vormittag wurde in einer Arbeitssequenz im Rothof der FS Halbenrain am ersten Handlungsfeld im Managementplan gearbeitet. Prominenten Fachinput gab es dabei höchst persönlich vom Generalsekretär des Österreichischen MAB-Nationalkomitees Mag. Dr. Günter Köck. Mit dabei waren auch slowenische Projektpartner*innen aus dem parallellaufenden Interreg-Projekt lifelineMDD, als auch der Lead-Partner WWF Österreich, vertreten durch Flussexperte DI Arno Mohl und Projektleiterin lifelineMDD Dr. Kerstin Böck.

Am Nachmittag ging es dann in die Pufferzone des Biosphärenparks Unteres Murtal, zu den Everglades von Halbenrain. Dr. Andreas Breuss, Europaschutzgebiets-Beauftragter und absoluter Kenner des Biosphärenparks, führte die Teilnehmer*innen im Zuge einer Fachexkursion durch den Auwald des Biosphärenparks in der Markgemeinde Halbenrain.

Im Juli folgen nun zwei weitere Workshops inklusive Fachexkursionen in die Puffer- und Kernzone des Biosphärenparks Unteres Murtal in Bad Radkersburg und Mureck.

Nähere Infos zum Projekt lifelineMDD und zu den Entwicklungen im Biosphärenpark Unteres Murtal gibt es unter www.vulkanland.at/lifelinemdd.